Kippt jetzt auch noch das Pensionssystem?

Kippt jetzt auch noch das Pensionssystem?

So mancher Bürger fragt sich mittlerweile, ob die gefühlsmäßig steigende Anzahl von Pensionisten durch das staatliche Pensionssystem noch problemlos finanziert werden kann.

Zwei Pressemeldungen der Statistik Austria vom 26.11.2021 sollten uns die drohende Gefährdungslage bewusst machen. Die Bevölkerungsentwicklung weist einen ungesunden Trend auf und lässt darauf schließen, wie sich dies auf das staatliche Pensionssystem auswirken wird.

In der Mitteilung lesen wir: Österreichs Bevölkerung wächst und altert. Dieser Prozess wird sich auch künftig fortsetzen, wie aus der von Statistik Austria veröffentlichten Bevölkerungsprognose hervorgeht. Demnach dürfte die Bevölkerungszahl Österreichs im Jahr 2022 die Neun-Millionen-Marke erreichen und bis 2040 um 6% auf 9,47 Mio. wachsen, bis 2080 schließlich um 11% auf 9,94 Mio.

Wanderungsgewinne übertreffen prognostizierte Geburtendefizite

Der erwartete Bevölkerungszuwachs ist ausschließlich auf Wanderungsgewinne von jährlich rund 30.000 Personen zurückzuführen. Damit setzt sich ein langjähriger Trend fort: Seit der Jahrhundertwende ist die Einwohnerzahl Österreichs vor allem durch Wanderungsüberschüsse gestiegen.

Allerdings dürfte in den kommenden Jahren die Zahl der Sterbefälle über die Zahl der Geburten steigen, da die starken Geburtsjahrgänge des Babybooms der 1950er und 1960er Jahre ins Pensionsalter wechseln. Die Geburtenbilanz wird somit negativ. Dennoch sind künftig weitere Anstiege wahrscheinlich, da die prognostizierten Wanderungsgewinne die Verluste aus der Geburtenbilanz übertreffen werden.

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Stärkstes Bevölkerungswachstum im Pensionsalter

Die Bevölkerung der Generation 65+ wird weiterhin zahlen- und anteilsmäßig stark an Gewicht gewinnen. Seit heuer leben österreichweit mehr Personen im Alter von 65 und mehr Jahren als unter 20-Jährige. Dafür sind neben stagnierenden Geburtenzahlen insbesondere die starken Geburtsjahrgänge der 1950er und 1960er Jahre verantwortlich, die sukzessive ins Pensionsalter aufrücken.

Die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter von 20 bis unter 65 Jahren hat derzeit mit 5,50 Mio. ihr Maximum erreicht, bis 2040 wird sie um knapp 300.000 Personen (-5%) unter den derzeitigen Wert sinken.

Anteil der Erwerbspersonen an der Gesamtbevölkerung sinkt

„Der Arbeitsmarkt wird zunehmend älter und weiblicher. Grund dafür ist die steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Personen an der Schwelle zum Pensionsalter, dies wirkt dem Rückgang der 15- bis 64-jährigen Bevölkerung ein Stück weit entgegen. Allerdings verändert sich das Verhältnis der Erwerbspersonen zu jenen im Pensionsalter erheblich: Während 1951 auf eine Person im Pensionsalter noch vier Erwerbspersonen kamen, so sind es heute nur noch drei Personen, und bereits 2030 werden es nur noch zwei sein. Das wird umlagefinanzierte Sicherungssysteme, wie Pensionen oder Gesundheit, unter Finanzierungsdruck setzen“, erklärt Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Das Problem: Umlagesysteme unter Finanzierungsdruck

So wie es der Generaldirektor der Statistik Austria formuliert, ergibt sich für den Staat das Problem, dass zur Finanzierung des staatlichen Pensionssystems weniger Erwerbstätige für mehr Pensionisten aufkommen müssen. Die Schere zwischen den Einnahmen und Ausgaben des Staates wird immer größer. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass die aktuelle politische Führung des Landes die Wirtschaft sukzessive in eine Rezession führt und damit zwangsläufig weniger Steuereinnahmen in den Staatssäckel fließen. Gleichzeitig steigen aber die Ausgaben für vom Staat gewährte Unterstützungen und Aufwendungen zur propagierten Krisenbekämpfung.

Pensionisten können ein Lied davon singen, wie Pensionserhöhungen nicht in dem Ausmaß vom Staat gewährt werden, um die Teuerungsrate auszugleichen. Als Konsequenz daraus ergibt sich ein kontinuierlich zunehmender Kaufkraftverlust der staatlichen Pension in der Ruhestandsphase.

Sehen Sie dazu auch unseren Beitrag und Video „Schock: Wie die Geldentwertung die Bürger in die Armutsfalle treibt!“.

Um den Kaufkraftverlust abzufedern und nicht von Jahr zu Jahr den Lebensstandard zu reduzieren, ist ein zusätzliches Alterskapital erforderlich. Denn irgendwann ist dem Einsparen von Lebensstandard eine Grenze gesetzt, nämlich dann, wenn man unter das Existenzminimum sinken würde.

Die Lösung

Menschen, die noch ausreichend Zeit bis zum Ruhestandszeitpunkt haben, können Sparprozesse starten, die einen Vermögensaufbau ermöglichen. Bewährt haben sich seit je her Veranlagungen in renditestarke physische Sachwerte. Die Edelmetalle Gold und Silber stellen diesbezüglich eine ideale Ansparvariante dar. Ausgestattet mit einem eingebauten Inflationsschutz gewährleisten sie einen Ausgleich zum Kaufkraftverlust des Geldes.

Diejenigen, die schon einen Betrag zur (Alters-) Vorsorge angespart haben und sich aktuell mit dem Gedanken tragen ihr Vermögen gegen Kaufkraftverlust, gegen Wertverlust und vor staatlichen Enteignungsmaßnahmen abzusichern, sollten ihr Portfolio in Bezug auf Krisenresistenz überprüfen. Häufig wird dann eine starke Übergewichtung von Finanztiteln und eine dementsprechende Untergewichtung von physischen Sachwerten festzustellen sein.

Viele Statistiken weisen aus, dass in etwa nur 1 % der Bevölkerung über einen signifikanten Anteil an den Edelmetallen Gold und Silber verfügt. Und gerade diese Edelmetalle liefern in entsprechender Ausprägung sowohl einen idealen Wertspeicher als auch einen idealen Krisenschutz.

In einem strategisch gut ausgerichteten Portfolio sind Gold und Silber in einem ausgewogenen Verhältnis von kleinen, mittleren und großen Einheiten enthalten. Diese Edelmetalle sind schnell liquidierbar und können als weltweit anerkannte Ersatzwährung auch im absoluten Notfall die nötige Bezahlung sicherstellen. Um zusätzlich vor eventuellen Zugriffen des Staates geschützt zu sein, gilt es eine besondere Form dieser Edelmetalle zu wählen. Das Zauberwort diesbezüglich lautet NFI-Rare Coins (seltene nennwertfreie Individualmünzen).

Kontaktieren Sie die Geldretter zur Erstellung Ihres strategischen Portfolios, das auch in Krisenzeiten Sicherheit bietet! Die Geldretter sind ausgebildete Experten auf dem Gebiet des Rücklagen- und Vermögensschutzes, sie stehen Ihnen für Beratung und bei der Beschaffung von passenden Anlageprodukten gerne zur Verfügung.

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