Billionen-Schaden für Tourismus, wieder ein Schritt näher zum Bargeldverbot

Tourismus

Die Tagesschau der ARD vom 30.6.2021 berichtete: „Die wirtschaftlichen Einbußen für den weltweiten Tourismussektor in der Corona-Pandemie könnten sich laut Schätzungen auf mehr als vier Billionen Dollar (knapp 3,4 Billionen Euro) belaufen. Das berichteten die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) und die UN-Tourismusorganisation (UNWTO) in Genf.

Im Corona-Jahr 2020 senkten die Folgen des Abschwungs in der Tourismusbranche die globale Wirtschaftsleistung um schätzungsweise 2,4 Billionen Dollar. Nach UNWTO-Angaben ist die Zahl der internationalen Touristen im Vergleich zum Vorjahr um etwa eine Milliarde zurückgegangen. Das entspricht einem Einbruch von 73 Prozent. Auch in diesem Jahr werden die Tourismuszahlen voraussichtlich noch um 63 bis 75 Prozent unter den Vergleichswerten vor der Pandemie liegen.“

Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist mit rund 7 % Anteil am Bruttoinlandsprodukt ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Wirtschaft. Die Folgen der weltweiten Krise sind hierzulande ebenfalls zu spüren. Trotz eines guten Starts in die Sommersaison 2021 liegen gemäß Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas die Nächtigungen noch immer rund 60 % unter dem Vorkrisenniveau von Mai 2019.

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Bargeldverbot

Die Süddeutsche Zeitung schreibt in ihrer Ausgabe vom 7. Juli 2021: „Die Kommission verschärft den Kampf gegen Geldwäsche. Sie plant Limits für Bargeld, eine neue Kontrollbehörde und weniger Spielraum für die Mitgliedstaaten. Das geht aus internen Dokumenten hervor. In zwei Wochen wird die Brüsseler Behörde ein lange erwartetes Gesetzespaket präsentieren.

Eine der wichtigsten Änderungen laut den Entwürfen: Die Anti-Geldwäsche-Regeln sollen künftig größtenteils über eine EU-Verordnung abgedeckt sein, nicht wie bisher über eine Richtlinie. Eine Verordnung müssen Regierungen eins zu eins umsetzen, Richtlinien dagegen bieten Spielraum bei der Ausgestaltung – und dieser Spielraum hat dem System nach Meinung der Kommission geschadet.

Daneben wird in den Gesetzentwürfen erstmals ein EU-weiter Höchstbetrag für Bargeldzahlungen eingeführt – von 10.000 Euro. In einigen Mitgliedstaaten existieren solche Limits bereits, in Griechenland liegt es bei nur 500 Euro. Diese niedrigeren Limits dürfen bleiben, die EU-Regelung verbietet lediglich, höhere oder gar keine Grenzen zu setzen. Betroffen wäre zum Beispiel Deutschland, wo bisher kein Limit existiert.

Außerdem wird das Gesetzespaket Anbietern von Kryptowährungen wie Bitcoin neue Pflichten auferlegen: Sie müssen Behörden künftig Daten über Sender und Empfänger von Transfers zur Verfügung stellen.“

Das Problem: Steigende Staatschulden und zunehmende Kontrolle der Bürger

Die beiden zuvor genannten Meldungen spiegeln die Problematik des aktuellen Finanzsystems recht deutlich wider.

Nicht nur die Tourismusbranche durchlebt schwere Zeiten, auch andere Branchen müssen die Zwangsmaßnahmen der Regierungen erst verkraften. Und die von den Staaten in Aussicht gestellten Unterstützungen belasten die staatlichen Haushalte enorm.

Die Statistik Austria berichtet auf ihrer Website mit Stand 30. Juni 2021, dass die Staatsausgaben Österreichs im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 % (24,4 Mrd. €) gestiegen sind, hingegen die Staatseinnahmen um 5,8 % (11,3 Mrd. €) unter dem Ergebnis des Jahres 2019 zurück blieben. Damit lag das Öffentliche Defizit bei 8,9 % des Bruttoinlandsprodukts.

Die Subventionen von Seiten des Staates stiegen um mehr als das Dreifache im Vergleich zu den langjährigen Werten. Gemäß Statistik Austria lagen sie im Jahr 2019 bei 5,867 Mrd. € und nahmen im Jahr 2021 auf 19,989 Mrd. € zu.

Mit den von der EU geplanten Regelungen hinsichtlich der Bargeldobergrenze bewegen wir uns wieder einen Schritt näher hin zu einem drohenden Bargeldverbot mit entsprechenden Konsequenzen wie einer möglichen Überwachung und Steuerung der Finanzen der Bürger – sehen Sie dazu den Beitrag der Geldretter „CBDC – digitale Währung – Fluch oder Segen?“.

Wer muss am Ende für die zusätzlichen Schulden aufkommen und sieht sich weiterer Kontrolle ausgesetzt? Es ist der Bürger, der die Zeche zu bezahlen hat und dafür zusätzlich überwacht werden wird!

Die Lösung

Der Bürger steht also vor der Herausforderung, wie er seine Ersparnisse und Rücklagen geschützt vor dem Zugriff des Staates veranlagen kann.

Der zunehmende Trend der Digitalisierung mit den nicht auszuschließenden Überwachungsszenarien gegen Bürger führt dazu, dass die Menschen in letzter Zeit vermehrt nach Lösungen nicht digitaler Art und nach Alternativen zu klassischen Finanzanlagen suchen.

Und es gibt sie: Veranlagungen, die in harten Zeiten als von den Menschen anerkannte Ersatzwährung dienen, die vor dem Zugriff des Staates geschützt sind und es bisher immer waren: Edelsteine und Rare Coins (Seltene Münzen) in physischer Form. Die Geldretter informierten dazu in ihren Beiträgen „Ersparnisse veredeln mit Edelsteinen“ und „Der Zauber der seltenen Münzen als Anlageform“.

Sowohl Edelsteine als auch Rare Coins bieten als physische Sachwerte einen zusätzlichen besonderen Mehrwert – sie besitzen einen eingebauten Inflationsschutz, sind kleinteilig, sind einfach zu lagern und können transportiert werden.

Für den auf Sicherheit bedachten Sparer empfehlen die Geldretter deshalb eine Überprüfung und allfällige Umschichtung bestehender Portfolios.

Sollten Sie noch weitere Hilfe benötigen, kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail unter hilfe@diegeldretter.at oder benutzen Sie unser Kontaktformular.